Mecklenburger Land

SCHWERIN - Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin Die Landeshauptstadt Schwerin ist die zweitgrößte Stadt von Mecklenburg-Vorpommern und die alte Residenzstadt der Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin.

Zu den Touristenattraktionen zählen nicht zuletzt das Schweriner Schloss und die Altstadt mit einem schönen Marktplatz und direkt nebenan der Schweriner Dom, ein prachtvolles Bauwerk in Backsteingotik.

Die Innenstadt lädt zum Shoppen oder einfach nur zum Spazierengehen ein. Viele schöne Restaurants und Cafés lassen den Besuchern verschiedene kulinarische Angebote genießen.

Die "Stadt der sieben Seen" bietet auch unzählige Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Bei einer Fahrt mit der Weissen Flotte kann der Besucher die Seenlandschaft besonders schön erleben.

Im Zoo Schwerin können die Besucher aus der Hektik der Landeshauptstadt in die Ruhe einer sanft geschwungenen Landschaft eintauchen.

Hansestadt WISMAR

Hansestadt Wismar Die alte und lebendige Hafenstadt bietet eine Vielzahl an interessanten Sehenswürdigkeiten und Bau- und Kulturdenkmalen.

Wismar bezaubert durch die Romantik des Hafens, der Seefahrt und der Hanse, den restaurierten Bürgerhäusern, dem einzigartigen Marktplatz und den gemütlichen Cafés und Restaurants.

Neben der Ostsee und den Stränden findet sich in Wismar eine reichhaltige kulturelle Szene.

Bei schlechterem Wetter lädt die faszinierende Wasserwelt des Freizeitbades Wonnemar zum Spielen und Staunen ein. Hier findet man zum Beispiel den größten Rutschenturm Deutschlands, einen sorgsam durchdachten Kinderbereich und eine Erlebnisaußenbecken mit Strömungskanal. Die Seele kann man dann in der Saunalandschaft baumeln lassen - mit Steinbad, Blockhaussauna und Kaminraum.

Ostseebad KÜHLUNGSBORN

Ostseebad Kühlungsborn Das Ostseebad Kühlungsborn ist das größte Ostseebad Mecklenburgs. Es wird auch "Grüne Stadt am Meer" genannt und liegt an der nördlichsten Spitze Mecklenburgs.

Die vielen, liebevoll restaurierten Villen und Gästehäuser geben dem Ostseebad das Flair eines Seebades der Jahrhundertwende - man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, in der Stress und Großstadtlärm noch Fremdworte waren.

Ein unvergeßlichliches Erlebnis ist eine Fahrt mit der Mecklenburgischen Bäderbahn "MOLLI", die bereits seit 1886 in Betrieb ist. Die nostalgische 900 mm Schmalspurbahn ist ein technisches Denkmal und eine Touristenattraktion zugleich.
 
Mit dem schnaufenden Molli können Sie die 15,4 km lange Strecke von Kühlungsborn über Heiligendamm bis nach Bad Doberan fahren (und natürlich auch zurück).

Das Mollimuseum befindet sich im Bahnhof Kühlungsborn-West. Verweilen Sie bei einer Tasse Kaffee auf der Bahnhofsterrasse. Von hier aus können Sie das Treiben auf dem Bahnhof beobachten.

Insel POEL

Insel Poel In der Wismarer Bucht gelegen ist die Insel Poel der richtige Fleck, um dem Alltag zu entfliehen, die Natur zu genießen und einfach Zeit für sich selbst und seine Liebsten zu haben.

Ob auf dem Rad oder zu Fuss oder auch auf dem Pferderücken können Sie die Natur und die Sehenswürdigkeiten der Insel erkunden, wie zum Beispiel die Fischereihäfen in Kirchdorf oder Timmendorf, den Leuchtturn in Timmendorf.

Für Badebegeisterte sind die bewachten Badestrände Am Schwarzen Busch und in Timmendorf Strand ideal, besonders wenn man mit Kindern unterwegs ist.

Freilichtmuseum GROß RADEN

Freilichtmuseum Groß Raden Eine Zeitreise um tausend Jahre zurück in das Siedlungsgebiet der slawischen Warnower, einem Stamm der Obodriten, ermöglicht das Freilichtmuseum Groß Raden, wo 1973 der Archäologe Ewald Schuldt mit den Ausgrabungen begann.

Der mächtige Burgwall war damals schon in seinen Umrissen zu erkennen. In der Mitte blieb ein riesiges Pfostenloch erhalten. Das Hauptgebäude der Siedlung war ein Tempel. Im Türbereich wurde ein Pferdeschädel und eine Lanzenspitze gefunden. Vielleicht wurde ein Pferd für Weissagungen benutzt, wie es für die Tempelburg Arkona auf Rügen beschrieben wurde. Kürzere Kopfbohlen dienten vermutlich als Tabuzeichen. Sie waren vor einer Wand aus stilisierten Götterdarstellungen aufgestellt und begrenzten den heiligen Bereich.

Aus ungeklärten Gründen wurde die Siedlung verlassen, und da schnell Torf darüber wuchs, blieben auch Gegenstände aus organischem Material wie Holz oder Leder gut erhalten. Man fand Zäune aus Weide- und Haselrutengeflecht, die auch heute die Anlage umgeben.

Im Frühjahr, vor Beginn der Touristensaison, sind Schulklassen die Hauptbesucher. Unter der Anleitung von Museumspädagogen können sie frühmittelalterliche, slawische Techniken ausprobieren.

BRONZENER HIRSCH

Bronzener Hirsch Direkt am Labenzer See an der südöstlichsten Bucht - nur wenige Kilometer von Warin entfernt - errichteten die ehemaligen Besitzer des 1860 erbauten Jagdschlosses Friedrichswalde, eine Hamburger Familie, eine Begräbnisstätte.

Auf dem Platz vor dem Mausoleum, zu dem vom See her Treppen hinaufführen, steht ein bronzener Hirsch. Der bekannte Bildhauer Louis Tuaillon (1862-1919) schuf diese lebensnahe Bronze.